Mittwoch, 25. April 2012

Realität?

Das Ganze ist irgendwie noch nicht ganz zu fassen.
Irgendwie nicht zu verstehen. 
Geliebt werden.
Einer der wichtigsten Dinge im Leben eines Menschen sein.
Tausend Macken,

genau die werden von ihm geliebt.
Ein Blick.
Der durchdringendste Blick der Welt.

Nicht irgendein flüchtiger Blick.
Nein.

In seinen Augen sieht man seine ganze Welt ohne die hohen Mauern.
Seine Welt und meine Welt wird auf einmal zu unserer Welt.
Früher wollten wir niemanden rein lassen,
hohe Mauern,
fiese Wächter.
Aber plötzlich,
plötzlich ergänzen unsere Welten sich perfekt
und verbinden sich.
Wir.

Überall sind nur noch wir.
Und wir lieben es.
Wir sind jetzt genau das, 
was wir nie sein wollten
und finden es perfekt.
Und trotzdem kann ich es noch nicht fassen.
Ich sehe diese ganzen Mädchen,
die in meinen Augen so wunderschön sind und perfekt erscheinen,
und sie alle lässt er links liegen,
um mit mir zusammen zu sein.
Das will nicht in meinen Kopf.
Es macht alles so unwirklich.
Ich bin ja gespannt, 

wie lange es dauert bis ich es verstehe.
Endgültig

Donnerstag, 5. April 2012

Mir gehts gut, aber wie gehts ihr?

Stille.
Ich weiß nicht, was ich schreiben soll.
Ich weiß, dass ich schreiben will,
aber mit jedem Wort,
das einen Satz anfangen soll,
gehen alle Gedanken.
Was soll ich schreiben,
wenn meine Gedanken weg sind?
Im Großen und Ganzen geht es mir gut.
Mir geht es einfach gut.
Klar ich bin krank,
meine Neurodermitis macht mir zu schaffen
und mit meinem Freund ist nicht immer alles rosig
und wahrscheinlich würde ich noch Stunden so weiterreden können.
Aber es geht mir gut.
Es kann mir nichts anhaben,
nicht heute.
Ich bin dieses Jahr das erste mal über Ostern alleine
und das obwohl ich noch zu Hause wohne.
Und eigentlich bin ich ganz glücklich drüber.
Ich kann es endlich für einen kurzen Moment genießen.

Kein Stress von allen Seiten. 
Nicht dieses zwanghaft perfekte Ostern.
Kein Druck.
Ihn werde ich wohl diese Woche nicht mehr sehen.
Wenn ich nicht zu ihm komme, 
dann ist es immer schwierig mit dem Sehen. 
Manchmal hab ich das Gefühl, 
dass er sich auch gar keine Mühe macht.
Ein Monat sind wir jetzt zusammen
und es kommt mir vor
als wäre es schon immer so gewesen.
Wir sind beide nicht die Beziehungsmenschen,
aber es läuft.
An manchen Tagen besser,
an manchen Tagen schlechter.
Aber es ist gut so.
Und auch wenn ich mir nicht vorstellen kann,
dass wir in einem Jahr noch zusammen sind,
so kann ich mir auch nicht vorstellen,
dass wir uns irgendwann trennen.
Es steht also alles offen.
Nach wie vor.
Ich versinke in Bürokraten Zeugs 
und finde kein Schlupfloch.
Bafög wird nicht gestellt: keine weiterbildende Schule
Fahrtkosten Rückerstattung wird nicht gezahlt: weiterbildende Schule
Seltsam oder nicht?
Und dann redet man von Bildungspaketen.
Ja klar. 
Klappt ja super,
dass man immerzu gesagt bekommt, 
dass man kein Geld bekommt,
aber wenn...
Ja wenn.
Es kotzt mich an.

Aber ich suche nach der Lücke im System,
irgendwas werde ich finden.
Ich hab das Gefühl die Freundschaft zu einer mir sehr wichtigen Person zu verlieren.
Ich weiß, dass es ihr schlecht geht.
Aber sie redet nicht 
und ich weiß nicht, wie ich sie drauf ansprechen soll.
Ich wollte immer diejenige sein,
zu der sie kommen kann,
wenn es ihr schlecht geht und das ohne irgendwas erklären zu müssen.
Aber das klappt nicht mehr.
Also was jetzt?
Ich würde sie gerne einfach in den Arm nehmen,
aber sie stößt mich ab.
Und ich weiß einfach nicht warum.
Das alles fing wohl an,
als ich mit meinem Freund zusammen gekommen bin.
Aber was hat das mit all dem zu tun?
Es verwirrt mich?

Und trotz allem geht es mir irgendwie gut.
Es zieht mich kein deprimierendes Gefühl runter.
Was die Liebe alles machen kann,
ist ein Wunder...