Und dann war es so weit.
Schnauze voll.
Ich brauch eine Auszeit.
Nur ein bisschen von dem Alltag weg kommen und nicht immer an alles denken müssen.
Nicht in mich hinein fressen,
dass ich überhaupt nicht weiß,
wie ich den nächsten Monat überlebe.
Nicht in mich hinein fressen,
dass es mich so unglaublich traurig macht,
dass ich mit meinem Freund nicht darüber reden kann,
weil er von Geld nichts hören will.
In manchen Situationen nachvollziehbar,
aber nicht, wenn man den nächsten Monat planen muss.
Aber das ist seine Entscheidung und die kann ich,
beim besten Willen, nicht ändern.
Aber mein bester Freund ist wieder da.
Sein Pilgerweg beendet und jetzt endlich wieder hier.
Und doch bald wieder weg.
Studiert in Halle.
Viel zu weit weg.
Aber eine Wohnung hat er noch nicht.
Also kommt er Montags zu mir,
schläft bei mir und dann heißt es morgens früh aufstehen.
Aber vor allem heißt es, genießen.
Es sich mal gönnen nicht zur Schule zu gehen,
sondern Abstand zu gewinnen.
Wir genießen also schon den Montag Abend mit Bier und Zigaretten und Gesprächen.
Und Dienstag heißt es 8 Stunden Zug fahren.
Über Leer und Hannover und Minden nach Halle.
Heute ist Geld egal.
Einfach mal keine Gedanken machen.
Wir reden, wir lachen, ich kann abschalten.
Mein Freund?
Der fehlt mir in dieser Zeit sehr an meiner Seite.
So viele Momente,
die ich gerne mit ihm erlebt hätte.
Aber das war nicht zu ändern.
Erfreuen an dem, was man kriegen kann.
Dann Halle.
4 Stunden totales Chaos.
Unfreundliches Verspäten,
coole WG,
seltsamer Chinese,
viel zu viele Treppen
und Demos, die uns den Weg versperren.
Zug zurück aber nicht wieder zurück in die Probleme,
sondern zurück in den Westen.
Nach Bochum.
Ein guter Freund studiert da
und der wird erstmal besucht.
Also weitere 7 1/2 Stunden Zug fahren.
Und dann ist es mitten in der Nacht und wir sind endlich da.
Wir werden abgeholt und es geht in die Wohnung.
Wir reden und wir befreien uns.
Wir fliegen ein wenig,
oder schweben eher.
Aber wir sind in unserer eigenen Welt,
durch nichts davon abzuhalten.
Wir leben so vor uns hin
und man kann auch einfach gar nichts schlechtes daran finden.
Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen.
Langsam holen die letzen 3 Stunden Zug fahren
uns aus unserem Schwebezustand.
Ich gleite wieder zu Boden.
Und im Heimatdorf angekommen,
muss ich plötzlich wieder fest stehen.
Vom Zug zur Arbeit und dann wieder Nachts nach Hause.
Morgens aufstehen und zur Schule.
Von der Schule direkt zur Arbeit
und dann kann ich nur noch nach Hause kommen und ihm in die Arme fallen.
Nimm mich einfach in den Arm,
dann schweben wir zusammen.
Freitag, 20. September 2013
Montag, 2. September 2013
Vielleicht habe ich es verlernt,
aber versuchen werde ich es trotzdem.
Und da sitze ich in meiner kleinen 'Ein-Zimmer-Wohnung',
und lasse meinen Blick kreisen.
Der Boden ist nicht wirklich fest,
im Badezimmer funktioniert die Duschtür nicht,
das Wasser hier hat seine ganz eigenen Regeln,
der Backofen ist wohl eher zur Zierde in dieser süßen Küche,
da Starkstrom nicht bis nach oben gelegt wurde,
die Heizungen möchte ich gar nicht erst ausprobieren
und mein Fernseher tat die ersten drei Wochen nicht.
Dafür stehen nun drei Fernseher in meinem Wohn- und Schlafraum,
wovon einer zum Fernsehen gucken ist,
der Zweite zum Spielen
und der Dritte...
Ja, warum eigentlich ein dritter Fernseher?
Aber es ist meine Wohnungen.
Mein ganz eigenes Reich.
Die Tür zu meinem alten Leben ungefähr 20 km von mir entfernt.
Ich kann endlich entspannen.
Ich kann mich ausruhen
und ein wenig Abstand gewinnen.
aber versuchen werde ich es trotzdem.
Und da sitze ich in meiner kleinen 'Ein-Zimmer-Wohnung',
und lasse meinen Blick kreisen.
Der Boden ist nicht wirklich fest,
im Badezimmer funktioniert die Duschtür nicht,
das Wasser hier hat seine ganz eigenen Regeln,
der Backofen ist wohl eher zur Zierde in dieser süßen Küche,
da Starkstrom nicht bis nach oben gelegt wurde,
die Heizungen möchte ich gar nicht erst ausprobieren
und mein Fernseher tat die ersten drei Wochen nicht.
Dafür stehen nun drei Fernseher in meinem Wohn- und Schlafraum,
wovon einer zum Fernsehen gucken ist,
der Zweite zum Spielen
und der Dritte...
Ja, warum eigentlich ein dritter Fernseher?
Aber es ist meine Wohnungen.
Mein ganz eigenes Reich.
Die Tür zu meinem alten Leben ungefähr 20 km von mir entfernt.
Ich kann endlich entspannen.
Ich kann mich ausruhen
und ein wenig Abstand gewinnen.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Irgendwo zwischen Abgrund und Himmel.
An manchen Tagen erscheint alles so unerträglich.
So unfassbar schwierig und schmerzhaft.
Und an anderen Tagen, da kann ich wieder lächeln.
Lächeln und aufstehen.
Heute war ein grauenhafter Tag.
Ich hab das Gefühl mein Freund ist irgendwie sauer auf mich.
Sauer ist das falsche Wort.
Aber ihn bedrückt etwas und er redet mal wieder nicht.
Er redet nämlich nur, wenn er betrunken ist.
Ich will ihm so gerne helfen.
Aber er hat Angst, dass er mich zu sehr belastet,
wenn er mir seine Probleme erzählt.
Dabei versteht er einfach nicht,
dass es mich kaputt macht,
wenn er mir nichts sagt.
Ich merke es ja.
Ich bin ja nicht doof oder blind.
Und ich zerbreche mir den Kopf,
aber er sagt immerzu er habe nichts.
Er versteht auch einfach nicht,
dass mich das nicht belastet.
Das ich es gerne tue,
ihm zu helfen, meine ich,
und dass das nichts mit meinen Problemen zu tun hat.
Und dann bin ich im Moment so überempfindlich.
Auf einfach alles.
Ich hab mein Abi geschafft,
kann aber nicht feiern gehen,
weil ich kein Geld habe
und weil ich kein Geld habe,
muss ich arbeiten gehen.
Also arbeite ich unentwegt
und es ist so anstrengend,
dass ich mein Lächeln dabei verliere
und mich Abends am Liebsten immer zu in den Schlaf weinen würde.
- Aber ich hab ihm ja versprochen, dass ich stark bin.
Und dann will ich einfach nur in meiner Freizeit seine Nähe genießen,
aber es geht nicht,
weil jeder seine Mimiken und Gestiken bei mir einen riesigen Gedankenwirbel auslösen
und jedes seiner Worte, noch so harmlos,
mich nicht loslassen wollen, sondern sich an mich ketten
und mir neue Bedeutungen zuflüstern.
Und dabei hatte er bestimmt keine Hintergedanken,
aber ich sehe sie auf einmal,
wie sie da stehen mit lüsternen Blick
und sich mir in den Weg stellen.
Wahrscheinlich weil ich mich zu sehr bemühe.
Bei mir geht alles den Bach runter,
dass ich wenigstens das Eine
und auch das Wichtigste in meinem Leben hinbekommen möchte.
Das was seit über 1 1/2 Jahren Bestandteil meines Lebens ist,
die Liebe zu diesem einen Mann.
Und damit auch die Beziehung zwischen uns.
Ich will ihn so glücklich machen,
wie er nie in seinem Leben jemals war.
Aber ich muss auch einsehen,
dass niemand auf Dauer glücklich sein kann,
und das man auch einmal eine Auszeit vom Lächeln braucht,
dass sollte ich ja wohl am Besten wissen.
Ich versuche alles perfekt zu machen und scheitere kläglich...
Wohl das größte Unheil momentan.
Die Liebe zu ihm,
die ist perfekt,
denn sie ist so vollkommen,
wie es nur die Liebe vermag.
Und das wird sich nie ändern,
selbst wenn wir uns ändern.
So unfassbar schwierig und schmerzhaft.
Und an anderen Tagen, da kann ich wieder lächeln.
Lächeln und aufstehen.
Heute war ein grauenhafter Tag.
Ich hab das Gefühl mein Freund ist irgendwie sauer auf mich.
Sauer ist das falsche Wort.
Aber ihn bedrückt etwas und er redet mal wieder nicht.
Er redet nämlich nur, wenn er betrunken ist.
Ich will ihm so gerne helfen.
Aber er hat Angst, dass er mich zu sehr belastet,
wenn er mir seine Probleme erzählt.
Dabei versteht er einfach nicht,
dass es mich kaputt macht,
wenn er mir nichts sagt.
Ich merke es ja.
Ich bin ja nicht doof oder blind.
Und ich zerbreche mir den Kopf,
aber er sagt immerzu er habe nichts.
Er versteht auch einfach nicht,
dass mich das nicht belastet.
Das ich es gerne tue,
ihm zu helfen, meine ich,
und dass das nichts mit meinen Problemen zu tun hat.
Und dann bin ich im Moment so überempfindlich.
Auf einfach alles.
Ich hab mein Abi geschafft,
kann aber nicht feiern gehen,
weil ich kein Geld habe
und weil ich kein Geld habe,
muss ich arbeiten gehen.
Also arbeite ich unentwegt
und es ist so anstrengend,
dass ich mein Lächeln dabei verliere
und mich Abends am Liebsten immer zu in den Schlaf weinen würde.
- Aber ich hab ihm ja versprochen, dass ich stark bin.
Und dann will ich einfach nur in meiner Freizeit seine Nähe genießen,
aber es geht nicht,
weil jeder seine Mimiken und Gestiken bei mir einen riesigen Gedankenwirbel auslösen
und jedes seiner Worte, noch so harmlos,
mich nicht loslassen wollen, sondern sich an mich ketten
und mir neue Bedeutungen zuflüstern.
Und dabei hatte er bestimmt keine Hintergedanken,
aber ich sehe sie auf einmal,
wie sie da stehen mit lüsternen Blick
und sich mir in den Weg stellen.
Wahrscheinlich weil ich mich zu sehr bemühe.
Bei mir geht alles den Bach runter,
dass ich wenigstens das Eine
und auch das Wichtigste in meinem Leben hinbekommen möchte.
Das was seit über 1 1/2 Jahren Bestandteil meines Lebens ist,
die Liebe zu diesem einen Mann.
Und damit auch die Beziehung zwischen uns.
Ich will ihn so glücklich machen,
wie er nie in seinem Leben jemals war.
Aber ich muss auch einsehen,
dass niemand auf Dauer glücklich sein kann,
und das man auch einmal eine Auszeit vom Lächeln braucht,
dass sollte ich ja wohl am Besten wissen.
Ich versuche alles perfekt zu machen und scheitere kläglich...
Wohl das größte Unheil momentan.
Die Liebe zu ihm,
die ist perfekt,
denn sie ist so vollkommen,
wie es nur die Liebe vermag.
Und das wird sich nie ändern,
selbst wenn wir uns ändern.
Montag, 18. Februar 2013
"Ist das denn so wichtig?!"
"So now I think that I could
Love you back
And I hope it's not too late, cause you're so attractive
And the way you move
I won't close my eyes
Love you back
And I hope it's not too late, cause you're so attractive
And the way you move
I won't close my eyes
It takes a man to live
It takes a woman to make him compromise."
The Lumineers - Flowers in your hair
It takes a woman to make him compromise."
The Lumineers - Flowers in your hair
Und wieder einmal.
Augen zu, durch da.
"Ist das wirklich so wichtig?"
Stich.
Wirklich so wichtig?!
Vielleicht die falschen Wertvorstellungen.
Sie werden alle da sein,Augen zu, durch da.
"Ist das wirklich so wichtig?"
Stich.
Wirklich so wichtig?!
Vielleicht die falschen Wertvorstellungen.
nur sie wieder nicht.
Alles wieder wichtiger.
Ich?
Nicht heute,
Nicht heute,
nicht morgen,
warte am Besten nicht bis sie Zeit für dich hat.
Zu Risikoreich,
zu unwahrscheinlich,
zu viel, was wichtiger ist.
"Heute bin ich dran!
Immer musste ich zurückstecken!"
Immer musste ich zurückstecken!"
Gut.
Und wann fing das an?
Und wann fing das an?
Wann hört das auf?
Und wann bin ich dann mal dran?
Und wann bin ich dann mal dran?
Darf ich..? Hast du..?
Tut mir Leid,
Tut mir Leid,
ich wollte dich nicht unterbrechen.
Du tust ja schließlich gerade nichts.
Komm ich setz mich zu dir.
Hör dir zu.
Liegt dir was auf dem Herzen,
Hör dir zu.
Liegt dir was auf dem Herzen,
erzähl es mir.
Oh, zu viel Stress?
Ich nehm ihn wohl,
Oh, zu viel Stress?
Ich nehm ihn wohl,
hier nimm dir frei.
Dann kannst du anstatt nichts zu tun,
mal nichts tun.
Der Haushalt ist dir zu viel?
Kein Problem,
Kein Problem,
ich übernehme ihn.
Abi mach ich nebenbei.
Aber dürfte ich vielleicht..?
Nein.
Ok.
Was soll ich da schon groß machen?
Aber dürfte ich vielleicht..?
Nein.
Ok.
Was soll ich da schon groß machen?
Sie weiß eigentlich nichts von mir,
keine Zeit für mich,
da ist immer genug von allem anderen,
da ist immer genug, was lauter ist.
"Erzähl mir doch mal von deiner Tochter!
Gibts was Neues bei ihr?"
- Oh.
Gibts was Neues bei ihr?"
- Oh.
Schreie.
Wütendes Umschmeißen.
Wütendes Umschmeißen.
"Warum erzählst du mir denn nichts!?"
- Warum fragst du nicht?
Steh doch hier.
Tag für Tag.
Mach dir deinen Kaffee
Hör dir zu und bleibe ne Weile.
Warum fragst du denn dann nicht?
Warum hörst du denn dann nicht zu?
Ich erzähle eigentlich so viel.
Kommt nur nicht an.
Tag für Tag.
Mach dir deinen Kaffee
Hör dir zu und bleibe ne Weile.
Warum fragst du denn dann nicht?
Warum hörst du denn dann nicht zu?
Ich erzähle eigentlich so viel.
Kommt nur nicht an.
"Wie an dem Tag ist dein Abiball?
Da fahr ich in Urlaub.
Das hättest du mir früher erzählen müssen!
Ist das denn so wichtig?"
- Hab ich dir erzählt.
Voller Stolz stand ich da.
Erhobenen Hauptes.
Konnte behaupten, auf einen Abiball zu gehen.
Mit einem großen Grinsen.
Hab dir dabei deinen Kaffe gebracht.
Weißtu' nicht mehr?
Da fahr ich in Urlaub.
Das hättest du mir früher erzählen müssen!
Ist das denn so wichtig?"
- Hab ich dir erzählt.
Voller Stolz stand ich da.
Erhobenen Hauptes.
Konnte behaupten, auf einen Abiball zu gehen.
Mit einem großen Grinsen.
Hab dir dabei deinen Kaffe gebracht.
Weißtu' nicht mehr?
Nein natürlich nicht.
War wieder nicht laut genug.
War wieder nicht laut genug.
Mein Stolz nicht platzeinnehmend genug.
Mein Stolz, meine Freude entwickelte sich langsam,
langsam zu einem Stich in die Bauchgegend.
Schmerz.
Schmerz.
"Ist das denn so wichtig?"
- JA!
Es ist mein Abiball.
Ich will nicht alleine sein.
- JA!
Es ist mein Abiball.
Ich will nicht alleine sein.
Es ist so ein wichtiger Abschnitt meines Lebens.
Ich will meine Freude teilen.
Ich will meine Freude teilen.
Zeigen was ich geschafft habe.
Enttäuschung.
Aber natürlich habe ich nicht so geantwortet.
Aber natürlich habe ich nicht so geantwortet.
"Nein, ist wohl nicht so wichtig,
ist nur mein Abiball.
Ist ja eh nur sitzen und trinken.
Nichts wichtiges.
War nur so 'ne Frage.
Ist ja eh nur sitzen und trinken.
Nichts wichtiges.
War nur so 'ne Frage.
'Tschuldige."
Wohl falsche Wertvorstellungen.
Aber er ist da.
Sogar auf seinem Geburtstag.
Ist wohl schon mehr als ich erwarten durfte.
Aber er ist da.
Sogar auf seinem Geburtstag.
Ist wohl schon mehr als ich erwarten durfte.
Danke.
Danke, Liebe meines Lebens.
Es tut mir Leid,
Danke, Liebe meines Lebens.
Es tut mir Leid,
tut mir Leid, dass ich nicht die für dich sein kann,
die du gerne hättest, Mama.
Nicht das Leben führen will,
Nicht das Leben führen will,
welches du gerne an mir sehen würdest.
Montag, 4. Februar 2013
Heute sind wir dran.
Die Liebe.
Der Freund.
Der Verlobte.
Der Ehemann.
Oft sagt man,
dass der Freund wie der beste Freund mit gewissen Vorzügen sei.
Aber ich bin nicht der Meinung.
Wie könnte man sonst noch Freund vom bestem Freund unterscheiden,
oder warum sollte man es noch tun?
Ein Freund zu haben,
das ist was anderes,
denn man liebt.
Man ist nicht mehr länger 'Du und Ich',
es gibt nur noch ein 'Wir'.
Bei einem Streit ist es wie Engelchen und Teufelchen auf einer Schulter.
Manchmal ist er Engelchen und du Teufelchen
und manchmal ist es genau andersrum.
Bei Problemen ist auf einmal mehr als nur eine starke Schulter an deiner Seite,
er ist der Arschtritt, der einen wieder hochbringt,
das Taschentuch und das Tagebuch,
was vor nichts erbarmt wird.
Er ist die verstaubte Kiste,
die so versteckt ist, dass nicht mal du sie immer wieder findest.
Die verstaubte Kiste voller Erinnerungen
und großen Geheimnissen.
Man sagt, man nimmt seine größten Geheimnisse mit ins Grab.
In dem Fall ist der Freund auch das eigene Grab.
Die Liebe ist sowohl Vergangenheit und Gegenwart,
als auch Zukunft.
Hoffnung und Verzweiflung.
Sie sagt dir, was du falsch gemacht hast,
wie du jetzt bist,
und was du ändern kannst.
Sie hilft dir beim Verändern und hält dir sogar dabei die Hand.
Manchmal wenn du nicht mehr kannst
und eigentlich alles was du siehst,
so grau und fahl erscheint,
wenn das weiche Gras nicht mehr sanft deine Füße umspielt,
sondern wie Dornen in sie sticht,
dann ist er da.
Nimmt dich auf die Arme und trägt dich ein Stück in Richtung deines Ziels.
Dabei schaut er nicht auf den Weg,
denn für ihn, und genauso andersrum,
bist du der Weg.
Das Ziel.
Die ganze weltbewegende Reise.
Wenn er dich trägt,
schützend vor all den spitzen,
einschneidenden Gefahren des Lebens,
dann schaut er dir in tief in die Augen,
lächelt das süße Lächeln
und vergisst alles um einen herum.
Manchmal tanzt man durch das Leben,
zu zweit. Hand in Hand.
Manchmal muss man sich gegenseitig tragen.
Es ist wohl hin und wieder auch ein Akt der Selbstaufopferung.
Aber ohne Widerwille. Man tut es gerne, alles.
Und auch wenn sich alles so rosig anhört,
dann ist es manchmal auch schwierig.
Es ist anstrengend und es läuft nicht immer alles wie in einem Märchen,
aber wenn man sich Mühe gibt,
wenn einem bewusst ist,
dass man manchmal etwas tun,
ihm entgegen kommen muss,
dann klappt es.
Dann hast du dieses Märchen direkt vor dir.
Dann bist du die Hauptfigur mit dem Prinzen an deiner Seite.
Man darf einfach nur nicht vergessen zu lieben,
die Liebe zu zeigen und das nicht nur einmal im Jahr,
sondern immer.
Kleine Gesten,
kleine Worte,
kleine Blicke,
die auf einmal unendlich groß und wichtig werden können.
Der Freund.
Der Verlobte.
Der Ehemann.
Oft sagt man,
dass der Freund wie der beste Freund mit gewissen Vorzügen sei.
Aber ich bin nicht der Meinung.
Wie könnte man sonst noch Freund vom bestem Freund unterscheiden,
oder warum sollte man es noch tun?
Ein Freund zu haben,
das ist was anderes,
denn man liebt.
Man ist nicht mehr länger 'Du und Ich',
es gibt nur noch ein 'Wir'.
Bei einem Streit ist es wie Engelchen und Teufelchen auf einer Schulter.
Manchmal ist er Engelchen und du Teufelchen
und manchmal ist es genau andersrum.
Bei Problemen ist auf einmal mehr als nur eine starke Schulter an deiner Seite,
er ist der Arschtritt, der einen wieder hochbringt,
das Taschentuch und das Tagebuch,
was vor nichts erbarmt wird.
Er ist die verstaubte Kiste,
die so versteckt ist, dass nicht mal du sie immer wieder findest.
Die verstaubte Kiste voller Erinnerungen
und großen Geheimnissen.
Man sagt, man nimmt seine größten Geheimnisse mit ins Grab.
In dem Fall ist der Freund auch das eigene Grab.
Die Liebe ist sowohl Vergangenheit und Gegenwart,
als auch Zukunft.
Hoffnung und Verzweiflung.
Sie sagt dir, was du falsch gemacht hast,
wie du jetzt bist,
und was du ändern kannst.
Sie hilft dir beim Verändern und hält dir sogar dabei die Hand.
Manchmal wenn du nicht mehr kannst
und eigentlich alles was du siehst,
so grau und fahl erscheint,
wenn das weiche Gras nicht mehr sanft deine Füße umspielt,
sondern wie Dornen in sie sticht,
dann ist er da.
Nimmt dich auf die Arme und trägt dich ein Stück in Richtung deines Ziels.
Dabei schaut er nicht auf den Weg,
denn für ihn, und genauso andersrum,
bist du der Weg.
Das Ziel.
Die ganze weltbewegende Reise.
Wenn er dich trägt,
schützend vor all den spitzen,
einschneidenden Gefahren des Lebens,
dann schaut er dir in tief in die Augen,
lächelt das süße Lächeln
und vergisst alles um einen herum.
Manchmal tanzt man durch das Leben,
zu zweit. Hand in Hand.
Manchmal muss man sich gegenseitig tragen.
Es ist wohl hin und wieder auch ein Akt der Selbstaufopferung.
Aber ohne Widerwille. Man tut es gerne, alles.
Und auch wenn sich alles so rosig anhört,
dann ist es manchmal auch schwierig.
Es ist anstrengend und es läuft nicht immer alles wie in einem Märchen,
aber wenn man sich Mühe gibt,
wenn einem bewusst ist,
dass man manchmal etwas tun,
ihm entgegen kommen muss,
dann klappt es.
Dann hast du dieses Märchen direkt vor dir.
Dann bist du die Hauptfigur mit dem Prinzen an deiner Seite.
Man darf einfach nur nicht vergessen zu lieben,
die Liebe zu zeigen und das nicht nur einmal im Jahr,
sondern immer.
Kleine Gesten,
kleine Worte,
kleine Blicke,
die auf einmal unendlich groß und wichtig werden können.
"Du und Ich: Wir sind eins.
Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen."
- Mahatma Gandhi
Dienstag, 29. Januar 2013
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
"Aus Morgenröte wird grauer Tag, sagte der Dichter.
Und kein Gold ist von Dauer."
- Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Und kein Gold ist von Dauer."
- Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Dunkel.
Nichts woran ich mich festhalten kann,
Nichts woran ich mich festhalten kann,
ich gehe zuerst vorsichtig,
dann immer schneller,
zum Ende renne ich.
Nichts.
Nichts.
Nichts wogegen ich stoßen könnte,
nichts worüber ich fallen könnte,
nichts was mich aufhalten könnte.
Zwischendurch ein Lichtfunke,
ein kleines Glühwürmchen,
dass dir den richtigen Weg weist.
Und dann ein Feuerwerk.
Und dann ein Feuerwerk.
Man sieht nicht alles,
bewegt verwirrt und geblendet den Kopf von der einen Seite zur anderen,
dreht sich,
geht zurück,
die Augen wissen nicht in welche Richtung sie blicken sollen.
Und dann ist da manchmal ein Licht,
was dir einen genauen Durchblick gibt.
Und du gehst auf es zu.
Und vielleicht kannst du in diesem Moment ein paar Farben erkennen,
aber du weißt doch, dass ist kein dauerhafter Zustand.
Manchmal vergisst man das große Schwarze um einen herum,
Manchmal vergisst man das große Schwarze um einen herum,
dann denkt man nur an das Gefühl der Liebe,
manchmal kann einem es aber auch gar nicht bewusster sein.
Es plätschert von allen Seiten.
Tropf. Tropf. Tropf.
Man kann nicht weghören.
Frust.
Wut.
Trauer.
Freude.
Wille.
Tapferkeit.
Du rennst und doch willst du nicht,
Tropf. Tropf. Tropf.
Man kann nicht weghören.
Frust.
Wut.
Trauer.
Freude.
Wille.
Tapferkeit.
Du rennst und doch willst du nicht,
dass es endet,
weil du weißt, wenn es endet,
dann musst du nachdenken
weil du weißt, wenn es endet,
dann musst du nachdenken
und deine Gedanken sind schlimmer,
als die Realität.
als die Realität.
Das Schicksal ist ein mieser Verräter.
„Gefährliche Gedanken sind gleich Giften,
die man zuerst kaum wahrnimmt am Geschmack,
allein nach kurzer Wirkung auf das Blut gleich Schwefelminen glühn.”
- William Shakespeare (Othello)
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