Liebes Christkind,
Heute ist dein Brief für meinen kleinen Bruder angekommen.
Mein Name ist Melina, Melina Schulte.
Und auch wenn ich mittlerweile 18 Jahre alt bin,
schreibe ich dir heute!
Ich weiß nicht direkt, wie ich dir schreiben soll,
aber ich schreibe einfach mal darauf los.
Auch ich habe einen Wunschzettel
- ein Kind mehr mit Wünschen.
Dieses Jahr wünsche ich mir nichts Materielles.
Wohl das erste Jahr,
dass ich dieses sage und auch wirklich so meine.
Ich weiß, dass ich Wünsche habe,
ich weiß aber nicht, ob ich diese formulieren kann, fassen kann.
Ich war dieses Jahr auf dem Weg zu einem Festival,
als mir die Nachricht kam,
das eine Freundin von mir gestorben ist.
Sie war beim Sportunterricht,
habe wohl noch vor dem Laufen gesagt,
dass sie tot umkippt, wenn die jetzt wirklich Sport machen müssen.
Nur ein Scherz, aber auch eine Vorsehung.
Sie ist umgekippt.
Sie ist gestorben.
Man konnte ihr nicht helfen.
Und man fand bis jetzt nicht heraus,
woran sie gestorben ist.
Sie war gesund,
sportlich und so ein durchaus fröhlicher Mensch.
Sie war beliebt und wunderschön.
Aufmerksam und immer hilfsbereit.
Goldmarie. Jeder kannte sie unter den Namen Goldmarie.
Ich bin das Wochenende beim Festival geblieben,
fern von den Menschen, die mit mir um sie trauerten.
Ich war auch nicht auf der Beerdigung.
Ich glaube ich konnte es nicht wahrhaben
und kann es immer noch nicht.
Und genau das ist der Punkt.
Ich versteh es einfach nicht,
dass sie tot sein soll.
Für mich ist sie immer noch auf Reisen.
Alleine auf Reisen gegangen.
Ich glaube jetzt habe ich meinen Wunsch.
Suche bitte Marie Lohmann. Goldmarie.
Finde sie und sage ihr, wie sehr Menschen sie hier unten vermissen.
Wie wunderbar sie im Leben war
und das sie nie vergessen wird.
Sie fehlt mir sehr
und wenn du mir sagst,
dass du sie gefunden hast,
dann kann ich vielleicht einmal ruhe geben und endlich glauben,
dass sie nun im Himmel auf uns wartet...
Das ist alles. Mehr will ich nicht.
- Melina Schulte
Dienstag, 11. Dezember 2012
Montag, 10. Dezember 2012
"Guten Morgen, Herzinfakt."
"Did I say that I need you?Did I say that I want you?Oh, if I didn't I'm a fool you seeNo one knows this more than me.As I come clean...Nothing you would take. Everything you gave.Hold me till I die, meet you on the other side."
Mama."Tu dies, tu das"Erwarte kein Dank mehr. "Und was ist hiermit?"Augen hoch, Schmerz.
Egal. Umdrehen und weiter machen.Weiter arbeiten.Vielleicht dann ja doch nicht mehr unsichtbar.Vielleicht dann einmal mehr sein als nur die Putzfrau.Helfen, das kann ich immer. Weiter geht es. Keine Zeit verschwenden."Guten Morgen, Herzinfakt."Papa.Trunkenheit am Steuer?
Nicht mit ihm. Kein Führerschein, kein Problem.Betrunkenes Geständnis?Ich bin mir nicht sicher.Wenn ja: Hilfe!Ein bisschen Angst, ein bisschen Zurückhaltung,ein bisschen wie Früherund vor allem ein bisschen unwichtig geworden.Ich für ihn. Natürlich.Schule.Was bin ich?
Auf keinen Fall Freiheit.Besessen von jedem Thema.Träume davon, kann an nichts anderes denken.Monotones Putzen und beschäftigtes Lernen.Mittwoch Bio?Kein Ding, hab ja noch morgen. Will es zuklappen und fluchen.Schreien und ausflippen.Will erleben und mit ihm träumen.Nein, nicht träumen.Träume erfüllen.Nach den Sternen greifenund sie auch fangen.Hei, du brauchst dein eigenes Leben?Tu was dafür!Aber was?Wo fängt es an, wo hört es auf?Hört es irgendwann auf?Immer nur tun. Hier lernen, da putzen, da aufpassen und dort helfen. Brauch mich selbst nicht.Andere brauchen mich.Und da fällt mir doch ein
STOP!
Da fällt mir doch ein, dass ich stop machen muss.Anhalten. Luft holen.Kenneth. Ruhe.Vielleicht ist doch nicht alles so schlimm,wie es sich anfühlt.Vielleicht ist es aber eben genau so schlimm,wie es sich anfühlt.Aber er ist da. Guckt mich an und ich weiß, alles wird gutund all das endet auch einmal.Er lächelt und ich kann nicht andersals seine wunderbar sanften Lippen zu küssenund zu wissen, dass ich nie wieder Panik haben muss, denn er wird für immer meine Hand nehmenund mir mit einem Lächeln signalisieren, dass alles nur halb so wild ist, wenn man zu zweit ist.Wir kabbeln uns,hin und wieder,aber weil wir uns liebenund dann ist das doch annehmbar.Und da selbst beim Kabbeln oder auch Streitenmir ein Lächeln über das Gesicht huscht,weiß ich, dass es gut ist - genau so wie es jetzt ist.
Mama."Tu dies, tu das"Erwarte kein Dank mehr. "Und was ist hiermit?"Augen hoch, Schmerz.
Egal. Umdrehen und weiter machen.Weiter arbeiten.Vielleicht dann ja doch nicht mehr unsichtbar.Vielleicht dann einmal mehr sein als nur die Putzfrau.Helfen, das kann ich immer. Weiter geht es. Keine Zeit verschwenden."Guten Morgen, Herzinfakt."Papa.Trunkenheit am Steuer?
Nicht mit ihm. Kein Führerschein, kein Problem.Betrunkenes Geständnis?Ich bin mir nicht sicher.Wenn ja: Hilfe!Ein bisschen Angst, ein bisschen Zurückhaltung,ein bisschen wie Früherund vor allem ein bisschen unwichtig geworden.Ich für ihn. Natürlich.Schule.Was bin ich?
Auf keinen Fall Freiheit.Besessen von jedem Thema.Träume davon, kann an nichts anderes denken.Monotones Putzen und beschäftigtes Lernen.Mittwoch Bio?Kein Ding, hab ja noch morgen. Will es zuklappen und fluchen.Schreien und ausflippen.Will erleben und mit ihm träumen.Nein, nicht träumen.Träume erfüllen.Nach den Sternen greifenund sie auch fangen.Hei, du brauchst dein eigenes Leben?Tu was dafür!Aber was?Wo fängt es an, wo hört es auf?Hört es irgendwann auf?Immer nur tun. Hier lernen, da putzen, da aufpassen und dort helfen. Brauch mich selbst nicht.Andere brauchen mich.Und da fällt mir doch ein
STOP!
Da fällt mir doch ein, dass ich stop machen muss.Anhalten. Luft holen.Kenneth. Ruhe.Vielleicht ist doch nicht alles so schlimm,wie es sich anfühlt.Vielleicht ist es aber eben genau so schlimm,wie es sich anfühlt.Aber er ist da. Guckt mich an und ich weiß, alles wird gutund all das endet auch einmal.Er lächelt und ich kann nicht andersals seine wunderbar sanften Lippen zu küssenund zu wissen, dass ich nie wieder Panik haben muss, denn er wird für immer meine Hand nehmenund mir mit einem Lächeln signalisieren, dass alles nur halb so wild ist, wenn man zu zweit ist.Wir kabbeln uns,hin und wieder,aber weil wir uns liebenund dann ist das doch annehmbar.Und da selbst beim Kabbeln oder auch Streitenmir ein Lächeln über das Gesicht huscht,weiß ich, dass es gut ist - genau so wie es jetzt ist.
Sonntag, 4. November 2012
Nicht heute.
Ich sollte heute nicht schreiben.
So lange hatte ich keinen Drang mehr zu schreiben,
ich sollte euch von meinen fröhlichem Tun die letzten Monate erzählen,
ich sollte vom Glücklich sein schwärmen,
euch erklären, dass ich heile.
Und doch tue ich es nicht.
Warum hat man nur immer den Drang festzuhalten,
wenn es einem schlecht geht,
aber nur so selten,
wenn es einem gut geht.
Mein Prinz ist immer noch mein Prinz,
er trägt mich durch die Welt und schützt meine Füße vor den Dornen des Lebens.
Und an manchen Tagen,
da weiß er sich nicht anders zu helfen und wirft mich direkt in die Dornen.
Ich weiß nie ob ich überreagiere,
er sagt er kann mich verstehen,
aber ändert das was?
Kann ich ihn irgendwie verstehen machen,
was in mir vorgeht.
Kann er nicht verstehen,
dass ich nicht will,
dass er mit drei fremden Frauen, von denen er immerzu gut redet,
sich alleine trifft?
Und warum kann ich nicht verstehen,
dass er diesen Halt in der neuen Schule braucht?
Ich wollt ich wär stark.
Es gibt so oft Sachen,
wo wir völlig verschiedene Meinungen haben,
aber das ist kein Grund,
dass es nicht klappen kann, oder?
Denn wenn es nicht klappt,
dann weiß ich nicht weiter.
Er ist der Erste und auch der Letzte,
an dem ich mich völlig binde.
Ich gebe ihm mein Herz,
er hält es.
Ich liebe ihn und bei dem Gedanken,
dass er mich nicht genauso liebt wie ich ihn,
dann merke ich wie mein Herz bricht.
Es würde mich ganz auseinander reißen.
Ich brauche ihn.
So lange hatte ich keinen Drang mehr zu schreiben,
ich sollte euch von meinen fröhlichem Tun die letzten Monate erzählen,
ich sollte vom Glücklich sein schwärmen,
euch erklären, dass ich heile.
Und doch tue ich es nicht.
Warum hat man nur immer den Drang festzuhalten,
wenn es einem schlecht geht,
aber nur so selten,
wenn es einem gut geht.
Mein Prinz ist immer noch mein Prinz,
er trägt mich durch die Welt und schützt meine Füße vor den Dornen des Lebens.
Und an manchen Tagen,
da weiß er sich nicht anders zu helfen und wirft mich direkt in die Dornen.
Ich weiß nie ob ich überreagiere,
er sagt er kann mich verstehen,
aber ändert das was?
Kann ich ihn irgendwie verstehen machen,
was in mir vorgeht.
Kann er nicht verstehen,
dass ich nicht will,
dass er mit drei fremden Frauen, von denen er immerzu gut redet,
sich alleine trifft?
Und warum kann ich nicht verstehen,
dass er diesen Halt in der neuen Schule braucht?
Ich wollt ich wär stark.
Es gibt so oft Sachen,
wo wir völlig verschiedene Meinungen haben,
aber das ist kein Grund,
dass es nicht klappen kann, oder?
Denn wenn es nicht klappt,
dann weiß ich nicht weiter.
Er ist der Erste und auch der Letzte,
an dem ich mich völlig binde.
Ich gebe ihm mein Herz,
er hält es.
Ich liebe ihn und bei dem Gedanken,
dass er mich nicht genauso liebt wie ich ihn,
dann merke ich wie mein Herz bricht.
Es würde mich ganz auseinander reißen.
Ich brauche ihn.
Montag, 3. September 2012
Besuch.
Ich war letzte Nacht meinen Opa besuchen.
Zuerst hört sich das außer der Uhrzeit vielleicht ganz normal an,
aber wenn man die Umstände kennen lernt,
dann scheint es doch total verrückt.
Mein Opa ist tot seit 2006.
Und es ist doch total Banane.
Ja, Banane.
Ich hab so viel geträumt,
aber das prägte sich ein.
Wir waren in unserem alten Haus,
aber es war alt und schon ein wenig zusammen gefallen.
Es war niemand da, nur mein Opa und ich.
Wir waren im Garten,
nachdem ich ihn aus seinen Sessel gezogen hatte.
Wir haben geredet.
Er hat erzählt, wie er Oma kennen gelernt hat,
und das er glücklich war, immer.
Es war schön zu wissen,
dass es ihm gut geht.
Ich war mit Auto da,
im Kofferraum lag mein Koffer,
voll gepackt aber schon sehr alt.
Opa hat was hinein gepackt,
aber ich weiß leider nicht, was es ist,
vielleicht finde ich es noch heraus.
Aber es fühlte sich alles so real an.
Als ich heute morgen aufgewacht bin,
da dachte ich wirklich ich hätten ihn getroffen,
mich mit ihm unterhalten, gelacht und über gestern geredet.
Es tat gut,
er hat mir gefehlt.
Und auch wenn es heißen sollte,
dass ich verrückt bin,
wenn ich daran glaube,
dann ist es mir egal,
weil ich es brauche.
So für mich,
für meine kleine Welt.
Zuerst hört sich das außer der Uhrzeit vielleicht ganz normal an,
aber wenn man die Umstände kennen lernt,
dann scheint es doch total verrückt.
Mein Opa ist tot seit 2006.
Und es ist doch total Banane.
Ja, Banane.
Ich hab so viel geträumt,
aber das prägte sich ein.
Wir waren in unserem alten Haus,
aber es war alt und schon ein wenig zusammen gefallen.
Es war niemand da, nur mein Opa und ich.
Wir waren im Garten,
nachdem ich ihn aus seinen Sessel gezogen hatte.
Wir haben geredet.
Er hat erzählt, wie er Oma kennen gelernt hat,
und das er glücklich war, immer.
Es war schön zu wissen,
dass es ihm gut geht.
Ich war mit Auto da,
im Kofferraum lag mein Koffer,
voll gepackt aber schon sehr alt.
Opa hat was hinein gepackt,
aber ich weiß leider nicht, was es ist,
vielleicht finde ich es noch heraus.
Aber es fühlte sich alles so real an.
Als ich heute morgen aufgewacht bin,
da dachte ich wirklich ich hätten ihn getroffen,
mich mit ihm unterhalten, gelacht und über gestern geredet.
Es tat gut,
er hat mir gefehlt.
Und auch wenn es heißen sollte,
dass ich verrückt bin,
wenn ich daran glaube,
dann ist es mir egal,
weil ich es brauche.
So für mich,
für meine kleine Welt.
Dienstag, 12. Juni 2012
Wie die Welt mich am Arsch leckt.
Hallo Welt. Hallo Leben
Kennt ihr mich?
Man erzählt mir von euch.
Von eurer wunderbaren Kraft,
der Hoffnung von allen Seiten
und dem natürlichen Gleichgewicht.
Auf gute Tage sollen schlechte Tage folgen.
Auf gute Jahre, schlechte Jahre.
Liegt das in eurer Hand,
oder ist das alles unser eigenes Vermögen?
Hab ich da noch einen gewissen Spielraum?
Gibt es Happy Ends,
oder sind sie unmöglich?
Ist der Tod das einzige Ende?
Kann das einzige, endgültige Ende
ein Happy End sein?
Kann es sein,
dass dieses scheiß Gleichgewicht meine beste Freundin umbringt?
Ich hab die Liebe meines Lebens gefunden,
es stimmt.
Er ist vor mir auf die Knie gegangen,
hat mich gefragt,
ob ich mit ihm das restliche Leben verbringen möchte.
Und ich will es.
Tage später erklärt mir meine beste Freunde,
dass sie wahrscheinlich eine Krankheit hat,
die tödlich ist.
Also sag mir Welt/Leben,
wertest du das Leben der wichtigsten Person,
mit der Liebe zu der anderen Person,
die mir am Wichtigsten ist,
auf?
Was ist das für ein Gleichgewicht?
Zeig mir die wunderbare Kraft
und die Hoffnung
von der alle reden.
Dienstag, 22. Mai 2012
Kunterbunte Zauberwelt
Diskussionen.
Immer wieder die selben Diskussionen.
Ich hab kein Selbstvertrauen,
Ich hab kein Selbstvertrauen,
deswegen bin ich eifersüchtig.
Ich habs ihm erklärt, versucht.
Zu wissen,
dass er dich liebt und mit dir zusammen ist,
und es zu verstehen,
sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.
Ich find mich nicht hübsch
und dann diese ganzen Mädchen zu sehen,
von denen ich weiß,
dass sie ihn mindestens hübsch finden..
Es ist schwierig.
Es ist einfach,
dass ich verstehen könnte,
wenn er mir fremdgehen würde.
Und das macht meine Eifersucht aus.
Er erklärt es mir immer wieder.
Er liebt mich und nur mich
und ich würde ihn über alles glücklich machen.
Und es stimmt.
Ich weiß, dass es stimmt.
Ich sehe es in jedem seiner Blicke.
Er lächelt viel öfter und von ganzem Herzen,
er liebt mich.
Mein Prinz liebt mich.
Und jetzt muss ich es glauben,
jetzt muss ich es verstehen und realisieren.
Meine kunterbunte Zauberwelt strahlt in neuen Farben,
in schöneren Farben.
Mein Prinzesinnenschloss ist schöner denn je
und mein Prinz perfekt.
Das Schönste daran?
Es ist wahr.
Meine Zauberwelt ist zur Realität geworden.
Ich muss mich nur noch selten in ihr verstecken.
Sie lebt.
Es ist wahr.
Meine Zauberwelt ist zur Realität geworden.
Ich muss mich nur noch selten in ihr verstecken.
Sie lebt.
Freitag, 4. Mai 2012
"Guten Morgen altes Leben!"
Heute soll alles anders sein.
Ein Freitag ohne meinen Freund.
Die Tür zu meinem altem Leben steht schon so lange offen,
also statte ich ihm heute einen Besuch ab.
Mal eine halbe Stunde länger schlafen,
geduscht wurde gestern Abend.
Beim Aufstehen das Gefühl,
dass man wirklich nicht mehr schlafen will.
Und dann begrüßt mich mein altes Leben mit bösen Worten.
Mama schreit meinen großen und meinen kleinen Bruder an,
keiner wollte absichtlich provozieren.
Sie schreit etwas von 'vorm Baum fahren' und sie sollen alle die 'Fresse halten',
Gefühlsausbruch, Tränen und böse Erinnerungen bei meinem großen Bruder,
mein kleiner Bruder versteht die Welt nicht mehr.
Türen knallen, Tränen fließen, Flaschen zerbrechen.
"Guten Morgen altes Leben!
Heute steh ich dir wieder alleine gegenüber."
So viele Meinungen in meinem Kopf,
keine gehen über meine Zunge.
Stimmt, so war das.
Habe ja mein ganzes Leben lang still gehalten,
in meiner eigenen Welt den Streit ausgefechtet,
den Kampf gegen diese Riesen gewonnen,
aber die Realität sieht anders aus.
Die Riesen sind mächtiger,
meine Waffen zwecklos.
Hab ganz vergessen wie schwer es ist.
Nicht mehr ganz so klein,
nicht mehr ganz so oft zu Hause,
nicht mehr alleine,
da vergisst man das schon mal.
All das getrennt von meinem alten Leben,
nein, ich will nichts, was ich jetzt habe,
damit in Verbindung setzen.
Versöhnungsversuch durch nett gemeinten 'Zaubertrank' am Nachmittag.
Doch in all der Zeit hab ich das Zaubern verlernt.
Der nächste Streit,
die nächsten bösen Worte,
das große 'Ich-bekenne-mich-zu-jedem-meiner-Worte'
und die zu erwartende Reaktion des Unglaubens.
Tränen des Unglaubens,
Tränen des Schmerzes,
heute fühl ich mich wieder so alleine,
so verletzlich und klein,
wie vor zwei Monaten.
Nachricht.
"Kuss."
Mein Freund.
Als wüsste er, was gerade bei mir los ist.
Aufgestanden,
Sachen gerichtet,
mein neues Ich in mein altes Leben gebracht.
Lächeln.
Das alles brauch ich nicht,
ich hab ihn und er ist immer für mich da.
Nicht alleine,
nicht verletzlich und wenn,
dann heilt er mich.
Allein das Wissen bringt mich durch den Tag.
Sachen packen,
meine Freunde warten.
Teil meines ganzen Lebens,
die Tür manchmal seine ganz eigene Welt,
hier bleib ich heute stehen,
bis mein Prinz mich wieder in seinen Armen
in mein Märchenschloss bringt.
Magie für jede Welt.
Ein Freitag ohne meinen Freund.
Die Tür zu meinem altem Leben steht schon so lange offen,
also statte ich ihm heute einen Besuch ab.
Mal eine halbe Stunde länger schlafen,
geduscht wurde gestern Abend.
Beim Aufstehen das Gefühl,
dass man wirklich nicht mehr schlafen will.
Und dann begrüßt mich mein altes Leben mit bösen Worten.
Mama schreit meinen großen und meinen kleinen Bruder an,
keiner wollte absichtlich provozieren.
Sie schreit etwas von 'vorm Baum fahren' und sie sollen alle die 'Fresse halten',
Gefühlsausbruch, Tränen und böse Erinnerungen bei meinem großen Bruder,
mein kleiner Bruder versteht die Welt nicht mehr.
Türen knallen, Tränen fließen, Flaschen zerbrechen.
"Guten Morgen altes Leben!
Heute steh ich dir wieder alleine gegenüber."
So viele Meinungen in meinem Kopf,
keine gehen über meine Zunge.
Stimmt, so war das.
Habe ja mein ganzes Leben lang still gehalten,
in meiner eigenen Welt den Streit ausgefechtet,
den Kampf gegen diese Riesen gewonnen,
aber die Realität sieht anders aus.
Die Riesen sind mächtiger,
meine Waffen zwecklos.
Hab ganz vergessen wie schwer es ist.
Nicht mehr ganz so klein,
nicht mehr ganz so oft zu Hause,
nicht mehr alleine,
da vergisst man das schon mal.
All das getrennt von meinem alten Leben,
nein, ich will nichts, was ich jetzt habe,
damit in Verbindung setzen.
Versöhnungsversuch durch nett gemeinten 'Zaubertrank' am Nachmittag.
Doch in all der Zeit hab ich das Zaubern verlernt.
Der nächste Streit,
die nächsten bösen Worte,
das große 'Ich-bekenne-mich-zu-jedem-meiner-Worte'
und die zu erwartende Reaktion des Unglaubens.
Tränen des Unglaubens,
Tränen des Schmerzes,
heute fühl ich mich wieder so alleine,
so verletzlich und klein,
wie vor zwei Monaten.
Nachricht.
"Kuss."
Mein Freund.
Als wüsste er, was gerade bei mir los ist.
Aufgestanden,
Sachen gerichtet,
mein neues Ich in mein altes Leben gebracht.
Lächeln.
Das alles brauch ich nicht,
ich hab ihn und er ist immer für mich da.
Nicht alleine,
nicht verletzlich und wenn,
dann heilt er mich.
Allein das Wissen bringt mich durch den Tag.
Sachen packen,
meine Freunde warten.
Teil meines ganzen Lebens,
die Tür manchmal seine ganz eigene Welt,
hier bleib ich heute stehen,
bis mein Prinz mich wieder in seinen Armen
in mein Märchenschloss bringt.
Magie für jede Welt.
Mittwoch, 25. April 2012
Realität?
Das Ganze ist irgendwie noch nicht ganz zu fassen.
Irgendwie nicht zu verstehen.
Geliebt werden.
Einer der wichtigsten Dinge im Leben eines Menschen sein.
Tausend Macken,
genau die werden von ihm geliebt.
Ein Blick.
Der durchdringendste Blick der Welt.
Nicht irgendein flüchtiger Blick.
Nein.
In seinen Augen sieht man seine ganze Welt ohne die hohen Mauern.
Seine Welt und meine Welt wird auf einmal zu unserer Welt.
Früher wollten wir niemanden rein lassen,
hohe Mauern,
fiese Wächter.
Aber plötzlich,
plötzlich ergänzen unsere Welten sich perfekt
und verbinden sich.
Wir.
Überall sind nur noch wir.
Und wir lieben es.
Wir sind jetzt genau das,
was wir nie sein wollten
und finden es perfekt.
Und trotzdem kann ich es noch nicht fassen.
Ich sehe diese ganzen Mädchen,
die in meinen Augen so wunderschön sind und perfekt erscheinen,
und sie alle lässt er links liegen,
um mit mir zusammen zu sein.
Das will nicht in meinen Kopf.
Es macht alles so unwirklich.
Ich bin ja gespannt,
wie lange es dauert bis ich es verstehe.
Endgültig
Irgendwie nicht zu verstehen.
Geliebt werden.
Einer der wichtigsten Dinge im Leben eines Menschen sein.
Tausend Macken,
genau die werden von ihm geliebt.
Ein Blick.
Der durchdringendste Blick der Welt.
Nicht irgendein flüchtiger Blick.
Nein.
In seinen Augen sieht man seine ganze Welt ohne die hohen Mauern.
Seine Welt und meine Welt wird auf einmal zu unserer Welt.
Früher wollten wir niemanden rein lassen,
hohe Mauern,
fiese Wächter.
Aber plötzlich,
plötzlich ergänzen unsere Welten sich perfekt
und verbinden sich.
Wir.
Überall sind nur noch wir.
Und wir lieben es.
Wir sind jetzt genau das,
was wir nie sein wollten
und finden es perfekt.
Und trotzdem kann ich es noch nicht fassen.
Ich sehe diese ganzen Mädchen,
die in meinen Augen so wunderschön sind und perfekt erscheinen,
und sie alle lässt er links liegen,
um mit mir zusammen zu sein.
Das will nicht in meinen Kopf.
Es macht alles so unwirklich.
Ich bin ja gespannt,
wie lange es dauert bis ich es verstehe.
Endgültig
Donnerstag, 5. April 2012
Mir gehts gut, aber wie gehts ihr?
Stille.
Ich weiß nicht, was ich schreiben soll.
Ich weiß, dass ich schreiben will,
aber mit jedem Wort,
das einen Satz anfangen soll,
gehen alle Gedanken.
Was soll ich schreiben,
wenn meine Gedanken weg sind?
Im Großen und Ganzen geht es mir gut.
Mir geht es einfach gut.
Klar ich bin krank,
meine Neurodermitis macht mir zu schaffen
und mit meinem Freund ist nicht immer alles rosig
und wahrscheinlich würde ich noch Stunden so weiterreden können.
Aber es geht mir gut.
Es kann mir nichts anhaben,
nicht heute.
Ich bin dieses Jahr das erste mal über Ostern alleine
und das obwohl ich noch zu Hause wohne.
Und eigentlich bin ich ganz glücklich drüber.
Ich kann es endlich für einen kurzen Moment genießen.
Kein Stress von allen Seiten.
Nicht dieses zwanghaft perfekte Ostern.
Kein Druck.
Ihn werde ich wohl diese Woche nicht mehr sehen.
Wenn ich nicht zu ihm komme,
dann ist es immer schwierig mit dem Sehen.
Manchmal hab ich das Gefühl,
dass er sich auch gar keine Mühe macht.
Ein Monat sind wir jetzt zusammen
und es kommt mir vor
als wäre es schon immer so gewesen.
Wir sind beide nicht die Beziehungsmenschen,
aber es läuft.
An manchen Tagen besser,
an manchen Tagen schlechter.
Aber es ist gut so.
Und auch wenn ich mir nicht vorstellen kann,
dass wir in einem Jahr noch zusammen sind,
so kann ich mir auch nicht vorstellen,
dass wir uns irgendwann trennen.
Es steht also alles offen.
Nach wie vor.
Ich versinke in Bürokraten Zeugs
und finde kein Schlupfloch.
Bafög wird nicht gestellt: keine weiterbildende Schule
Fahrtkosten Rückerstattung wird nicht gezahlt: weiterbildende Schule
Seltsam oder nicht?
Und dann redet man von Bildungspaketen.
Ja klar.
Klappt ja super,
dass man immerzu gesagt bekommt,
dass man kein Geld bekommt,
aber wenn...
Ja wenn.
Es kotzt mich an.
Aber ich suche nach der Lücke im System,
irgendwas werde ich finden.
Ich hab das Gefühl die Freundschaft zu einer mir sehr wichtigen Person zu verlieren.
Ich weiß, dass es ihr schlecht geht.
Aber sie redet nicht
und ich weiß nicht, wie ich sie drauf ansprechen soll.
Ich wollte immer diejenige sein,
zu der sie kommen kann,
wenn es ihr schlecht geht und das ohne irgendwas erklären zu müssen.
Aber das klappt nicht mehr.
Also was jetzt?
Ich würde sie gerne einfach in den Arm nehmen,
aber sie stößt mich ab.
Und ich weiß einfach nicht warum.
Das alles fing wohl an,
als ich mit meinem Freund zusammen gekommen bin.
Aber was hat das mit all dem zu tun?
Es verwirrt mich?
Und trotz allem geht es mir irgendwie gut.
Es zieht mich kein deprimierendes Gefühl runter.
Was die Liebe alles machen kann,
ist ein Wunder...
Ich weiß nicht, was ich schreiben soll.
Ich weiß, dass ich schreiben will,
aber mit jedem Wort,
das einen Satz anfangen soll,
gehen alle Gedanken.
Was soll ich schreiben,
wenn meine Gedanken weg sind?
Im Großen und Ganzen geht es mir gut.
Mir geht es einfach gut.
Klar ich bin krank,
meine Neurodermitis macht mir zu schaffen
und mit meinem Freund ist nicht immer alles rosig
und wahrscheinlich würde ich noch Stunden so weiterreden können.
Aber es geht mir gut.
Es kann mir nichts anhaben,
nicht heute.
Ich bin dieses Jahr das erste mal über Ostern alleine
und das obwohl ich noch zu Hause wohne.
Und eigentlich bin ich ganz glücklich drüber.
Ich kann es endlich für einen kurzen Moment genießen.
Kein Stress von allen Seiten.
Nicht dieses zwanghaft perfekte Ostern.
Kein Druck.
Ihn werde ich wohl diese Woche nicht mehr sehen.
Wenn ich nicht zu ihm komme,
dann ist es immer schwierig mit dem Sehen.
Manchmal hab ich das Gefühl,
dass er sich auch gar keine Mühe macht.
Ein Monat sind wir jetzt zusammen
und es kommt mir vor
als wäre es schon immer so gewesen.
Wir sind beide nicht die Beziehungsmenschen,
aber es läuft.
An manchen Tagen besser,
an manchen Tagen schlechter.
Aber es ist gut so.
Und auch wenn ich mir nicht vorstellen kann,
dass wir in einem Jahr noch zusammen sind,
so kann ich mir auch nicht vorstellen,
dass wir uns irgendwann trennen.
Es steht also alles offen.
Nach wie vor.
Ich versinke in Bürokraten Zeugs
und finde kein Schlupfloch.
Bafög wird nicht gestellt: keine weiterbildende Schule
Fahrtkosten Rückerstattung wird nicht gezahlt: weiterbildende Schule
Seltsam oder nicht?
Und dann redet man von Bildungspaketen.
Ja klar.
Klappt ja super,
dass man immerzu gesagt bekommt,
dass man kein Geld bekommt,
aber wenn...
Ja wenn.
Es kotzt mich an.
Aber ich suche nach der Lücke im System,
irgendwas werde ich finden.
Ich hab das Gefühl die Freundschaft zu einer mir sehr wichtigen Person zu verlieren.
Ich weiß, dass es ihr schlecht geht.
Aber sie redet nicht
und ich weiß nicht, wie ich sie drauf ansprechen soll.
Ich wollte immer diejenige sein,
zu der sie kommen kann,
wenn es ihr schlecht geht und das ohne irgendwas erklären zu müssen.
Aber das klappt nicht mehr.
Also was jetzt?
Ich würde sie gerne einfach in den Arm nehmen,
aber sie stößt mich ab.
Und ich weiß einfach nicht warum.
Das alles fing wohl an,
als ich mit meinem Freund zusammen gekommen bin.
Aber was hat das mit all dem zu tun?
Es verwirrt mich?
Und trotz allem geht es mir irgendwie gut.
Es zieht mich kein deprimierendes Gefühl runter.
Was die Liebe alles machen kann,
ist ein Wunder...
Donnerstag, 22. März 2012
Der Geruch von einer besseren Welt.
Aufgewacht mit diesem friedlichen Gefühl.
Kann es fast nicht zuordnen,
so entfremdet scheint es mir.
Ich geh also meine Klamotten holen,
um dann in die Dusche zu gehen.
Ich reiße die Fenster auf,
stapse in leichten Klamotten wieder ins Zimmer
und mach mich weiter fertig.
Mütze und Schal beachte ich gar nicht erst
und gehe so den üblichen Weg zum Bahnhof.
Ich höre die Vögel zwitschern..
Stopp.
Ich höre die Vögel zwitschern?
Richtig.
Das friedliche Gefühl,
das ist ja immer noch da
und daran gedacht meine Jacke zu schließen,
habe ich auch nicht.
Marienkäfer, Schmetterlinge, Vögel.
Der Geruch des Frühlings liegt in der Luft.
Ich bleibe stehen.
Mach die Augen zu,
öffne die Ohren
und hole tief Luft.
Ja es ist soweit.
Ich kann wieder leben.
Ich genieße jeden Sonnenstrahl,
freue mich darüber,
dass mir zu warm ist in meinen herbstlichen Klamotten.
Mein ganzer Körper jubeliert.
Joggen am Nachmittag in der Sonne,
ein kühles Bier mit Freunden auf der Allee,
die Freude darüber, dass es mir gut geht.
Und die tiefe Zufriedenheit über die Situation mit ihm.
Es ist gut so.
Es ist erholend und befreiend
und es ist besser,
als das man sich das überhaupt vorstellen könnte.
Ich bin zufrieden.
Glücklich.
Und das erste Mal in meinem Leben
habe ich das Gefühl,
dass ich es richtig gemacht habe.
Alles.
Kann es fast nicht zuordnen,
so entfremdet scheint es mir.
Ich geh also meine Klamotten holen,
um dann in die Dusche zu gehen.
Ich reiße die Fenster auf,
stapse in leichten Klamotten wieder ins Zimmer
und mach mich weiter fertig.
Mütze und Schal beachte ich gar nicht erst
und gehe so den üblichen Weg zum Bahnhof.
Ich höre die Vögel zwitschern..
Stopp.
Ich höre die Vögel zwitschern?
Richtig.
Das friedliche Gefühl,
das ist ja immer noch da
und daran gedacht meine Jacke zu schließen,
habe ich auch nicht.
Marienkäfer, Schmetterlinge, Vögel.
Der Geruch des Frühlings liegt in der Luft.
Ich bleibe stehen.
Mach die Augen zu,
öffne die Ohren
und hole tief Luft.
Ja es ist soweit.
Ich kann wieder leben.
Ich genieße jeden Sonnenstrahl,
freue mich darüber,
dass mir zu warm ist in meinen herbstlichen Klamotten.
Mein ganzer Körper jubeliert.
Joggen am Nachmittag in der Sonne,
ein kühles Bier mit Freunden auf der Allee,
die Freude darüber, dass es mir gut geht.
Und die tiefe Zufriedenheit über die Situation mit ihm.
Es ist gut so.
Es ist erholend und befreiend
und es ist besser,
als das man sich das überhaupt vorstellen könnte.
Ich bin zufrieden.
Glücklich.
Und das erste Mal in meinem Leben
habe ich das Gefühl,
dass ich es richtig gemacht habe.
Alles.
Dienstag, 13. März 2012
Wohl sowas wie ein 'Happy End'
Gelesen und gelacht.
Seitdem ich hier schreibe,
rede ich von ihm.
Die große Liebe,
die Affäre mit dem Spiel,
das große, offizielle Ende.
Immer wieder.
Ich bin wieder zu Hause.
Habe mich verändert.
Bin ruhiger geworden,
habe gelernt mich für meine Entscheidungen einzusetzen
und gemerkt wie sehr er mir an meiner Seite fehlt.
Ich bin wieder angekommen.
Entspannter,
klarere Weitsicht,
Auffassungsvermögen.
Ich bin ein neuer Mensch
und vielleicht sogar der,
der ich werden wollte.
Er hat mich sehr vermisst,
genauso wie ich ihn.
Und das ist auch wohl der Grund,
warum es nicht lange auf sich warten ließ,
bis wir endlich zusammen gekommen sind.
Das 'Happy End' was sich alle gewünscht haben.
Es fühlt sich anders an als ich gedacht habe.
Ich hab auf ein Feuerwerk gewartet.
Ein Feuerwerk der Gefühle.
Aber es kam eher geschlichen.
Ich hatte Zweifel.
Aber wir haben geredet.
Wohl das erste Mal seit dem Moment in dem alles anfing.
Und er hat mich überzeugt,
hat mir meine Zweifel genommen
und sie meinem geplanten Leben gegeben,
das ja eh auf dem Weg weit, weit weg ist.
Ich bin noch ganz durcheinander.
Die letzten Wochen waren wunderschön,
ich hab wichtige Entscheidungen getroffen,
aber auch wunderbare Nächte verbracht.
Endlich kann ich genießen, mit offenen Augen!
Seitdem ich hier schreibe,
rede ich von ihm.
Die große Liebe,
die Affäre mit dem Spiel,
das große, offizielle Ende.
Immer wieder.
Ich bin wieder zu Hause.
Habe mich verändert.
Bin ruhiger geworden,
habe gelernt mich für meine Entscheidungen einzusetzen
und gemerkt wie sehr er mir an meiner Seite fehlt.
Ich bin wieder angekommen.
Entspannter,
klarere Weitsicht,
Auffassungsvermögen.
Ich bin ein neuer Mensch
und vielleicht sogar der,
der ich werden wollte.
Er hat mich sehr vermisst,
genauso wie ich ihn.
Und das ist auch wohl der Grund,
warum es nicht lange auf sich warten ließ,
bis wir endlich zusammen gekommen sind.
Das 'Happy End' was sich alle gewünscht haben.
Es fühlt sich anders an als ich gedacht habe.
Ich hab auf ein Feuerwerk gewartet.
Ein Feuerwerk der Gefühle.
Aber es kam eher geschlichen.
Ich hatte Zweifel.
Aber wir haben geredet.
Wohl das erste Mal seit dem Moment in dem alles anfing.
Und er hat mich überzeugt,
hat mir meine Zweifel genommen
und sie meinem geplanten Leben gegeben,
das ja eh auf dem Weg weit, weit weg ist.
Ich bin noch ganz durcheinander.
Die letzten Wochen waren wunderschön,
ich hab wichtige Entscheidungen getroffen,
aber auch wunderbare Nächte verbracht.
Endlich kann ich genießen, mit offenen Augen!
Donnerstag, 9. Februar 2012
Planmäßig ermüdet.
"You'll never be what is in your heart!
Take all the courage you have left
Take all the courage you have left
wasted on fixing all the problems that you made in your own head!"
Gänsehaut.
Glücksgefühl.
Mein eigene Seele umarmt mich,
Mein eigene Seele umarmt mich,
schreit: Danke!
Hält mich die ganze Zeit fest in ihren beschwingenden Händen,
bringt mir das Fliegen ohne Flügel bei,
das Schwimmen ohne Arme
und das Gehen ohne Beine.
Unbefangenheit.
Ordnung in meinem Kopf.
Stapel für Stapel abgearbeitet.
Entscheidung getroffen.
Die Antwort kam mich besuchen
und führte mich in ihrem langen, rosaroten Kleid
durch eine riesengroße Bibliothek.
"Man muss nur die richtige Lektüre haben.
Wo eine Frage ist, ist auch eine Antwort.",
erklärt sie mir bedächtig.
Alles hinter mir gelassen.
Die Probleme haben Wurzeln geschlagen.
Einige dick und gehärtet von der Zeit,
andere dünn und zierlich.
Ich habe wiedergefunden,
wen ich vor langer Zeit verloren geglaubt hatte.
Die klare Weitsicht,
das Durchsetzungsvermögen,
die weise Entscheidung.
Die Probleme zerbrechen unter dem Blick meiner verloren geglaubten Freunde.
Der Frieden umhüllt mich wie eine Wolke
und lässt mich nicht mehr los.
Mein geordnetes Leben packt seine Pläne auf den Rücken
und geht seinen ganz eigenen Weg.
Und ich?
Ich ziehe Richtung Nimmerland
und lass mich überraschen,
was auf mich zu kommt.
Lebe einfach
und finde so die Magie.
erklärt sie mir bedächtig.
Alles hinter mir gelassen.
Die Probleme haben Wurzeln geschlagen.
Einige dick und gehärtet von der Zeit,
andere dünn und zierlich.
Ich habe wiedergefunden,
wen ich vor langer Zeit verloren geglaubt hatte.
Die klare Weitsicht,
das Durchsetzungsvermögen,
die weise Entscheidung.
Die Probleme zerbrechen unter dem Blick meiner verloren geglaubten Freunde.
Der Frieden umhüllt mich wie eine Wolke
und lässt mich nicht mehr los.
Mein geordnetes Leben packt seine Pläne auf den Rücken
und geht seinen ganz eigenen Weg.
Und ich?
Ich ziehe Richtung Nimmerland
und lass mich überraschen,
was auf mich zu kommt.
Lebe einfach
und finde so die Magie.
Mittwoch, 25. Januar 2012
Irrenanstalt.
Ich sitze vor dem Arztzimmer.
Warte bis ich an der Reihe bin.
Warte bis ich an der Reihe bin.
Zwei Wochen sind nun schon vorbei,
aber es kommt mir schon jetzt wie eine Ewigkeit vor.
Zwei Wochen bin ich mit geschlossenen Augen durch diese
Klinik gegangen,
habe getan, was ich tun musste,
und hab dann wieder versucht in Gedanken zu Hause zu
sein.
Aber jetzt sitze ich hier und öffne meine Augen.
Ich sehe mich um.
Die ganzen kleinen Kinder mit ihren Müttern,
Die ganzen kleinen Kinder mit ihren Müttern,
die Eltern, die ihre Arbeit sitzen gelassen haben,
um hier sein zu können.
Mich überkommt ein komisches Gefühl.
Ich lasse mir das alles noch einmal durch den Kopf
gehen.
Mir wird klar: Ich fühle mich wie in einem Irrenhaus.
All diese Menschen wurden aus ihrem Alltag gerissen,
sie sind hier, wollen wieder gesund werden.
Zu Hause warten wahrscheinlich Mann und Freunde,
die Arbeit, das tägliche Tun.
Und jetzt stehen sie hier.
Und alles ist so ganz anders
Und alles ist so ganz anders
als der Alltag.
Wir sind hier und leben.
Wir sind hier und leben.
Gehen Abends um 21:00 Uhr einfach zum Arzt,
weil man Kopfschmerzen hat
und weil man es kann.
Man kann es einfach.
Hier steht das Leben also still,
beherbergt dich bis du wieder in den täglichen Lärm
zurückkehren kannst.
Und um uns herum?
Da geht das Leben einfach weiter.
Um uns herum steigt vielleicht jemanden
gerade in diesem Moment alles über den Kopf.
Um uns herum wird gearbeitet,
geschrien, gestritten, geweint, gefreut, gelebt.
Wir sind nur der ruhende Pol in diesem ganzen Wirrwarr
von Welt.
Wie ein Café inmitten eines reich belebten
Einkaufszentrum.
Im Café wird kurz ausgeschaltet,
man ruht sich aus,
nimmt sich Zeit.
Um das Café herum wird gearbeitet.
Die Menschen rennen mit geschlossenen Augen durch die Welt
Die Menschen rennen mit geschlossenen Augen durch die Welt
und können nur selten sehen.
Und dem einen oder anderen wird das zur ein oder anderen
Zeit einfach zu viel
und dann kommt er hier hin.
So unähnlich dem Irrenhaus ist es also nicht.
Eigentlich sogar verblüffend ähnlich.
Samstag, 14. Januar 2012
Leben
Die Kur hat begonnen.
Mittlerweile der vierte Tag.
Hatte aber einfach keine Zeit gefunden,
in Ruhe zu schreiben.
Aber jetzt.
Jetzt habe ich Ruhe.
Ich bin gut angekommen.
Die ersten Tage waren hart.
Ich hatte schreckliche Sehnsucht nach zu Hause,
aber jetzt geht es so langsam.
Ich hab ja Internet
und alle schreiben mir ganz fleißig.
Sehr süß.
Also fängt es langsam an,
dass es erträglicher wird.
Meine Zimmernachberinnen...
Die eine ist schwierig.
Kommt aus der Großstadt,
eine ziemliche Tussi
und ist mit nichts zufrieden
und sooo laut.
Aber ich bin nett,
sie tut mir ja auch nichts.
Die andere,
mit der komme ich besser klar.
Sie ist natürlicher, ruhiger.
Aber sie hat Heimweh.
Schlimmer als ich.
Sie weint oft und ich weiß nicht,
wie ich damit umzugehen habe.
Aber es wird.
Es wird alles.
Es ist schon komisch.
Der Mensch kann nie zufrieden sein.
Daheim hatte ich Sehnsucht nach dem Meer,
der Ferne,
der Sonne,
dem Unbekannten.
Und hier?
Hier hab ich Sehnsucht nach der Nähe,
meinen Freunden,
dem Alltäglichen,
dem Bekannten.
Der Sonnenuntergang ist hier ganz wunderbar.
Man kann es nur genießen.
Mittlerweile der vierte Tag.
Hatte aber einfach keine Zeit gefunden,
in Ruhe zu schreiben.
Aber jetzt.
Jetzt habe ich Ruhe.
Ich bin gut angekommen.
Die ersten Tage waren hart.
Ich hatte schreckliche Sehnsucht nach zu Hause,
aber jetzt geht es so langsam.
Ich hab ja Internet
und alle schreiben mir ganz fleißig.
Sehr süß.
Also fängt es langsam an,
dass es erträglicher wird.
Meine Zimmernachberinnen...
Die eine ist schwierig.
Kommt aus der Großstadt,
eine ziemliche Tussi
und ist mit nichts zufrieden
und sooo laut.
Aber ich bin nett,
sie tut mir ja auch nichts.
Die andere,
mit der komme ich besser klar.
Sie ist natürlicher, ruhiger.
Aber sie hat Heimweh.
Schlimmer als ich.
Sie weint oft und ich weiß nicht,
wie ich damit umzugehen habe.
Aber es wird.
Es wird alles.
Es ist schon komisch.
Der Mensch kann nie zufrieden sein.
Daheim hatte ich Sehnsucht nach dem Meer,
der Ferne,
der Sonne,
dem Unbekannten.
Und hier?
Hier hab ich Sehnsucht nach der Nähe,
meinen Freunden,
dem Alltäglichen,
dem Bekannten.
Der Sonnenuntergang ist hier ganz wunderbar.
Man kann es nur genießen.
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