Donnerstag, 22. März 2012

Der Geruch von einer besseren Welt.

Aufgewacht mit diesem friedlichen Gefühl.
Kann es fast nicht zuordnen,

so entfremdet scheint es mir.
Ich geh also meine Klamotten holen,

um dann in die Dusche zu gehen.
Ich reiße die Fenster auf,

stapse in leichten Klamotten wieder ins Zimmer
und mach mich weiter fertig.
Mütze und Schal beachte ich gar nicht erst
und gehe so den üblichen Weg zum Bahnhof.
Ich höre die Vögel zwitschern..

Stopp.
Ich höre die Vögel zwitschern?
Richtig.
Das friedliche Gefühl, 

das ist ja immer noch da
und daran gedacht meine Jacke zu schließen,
habe ich auch nicht.
Marienkäfer, Schmetterlinge, Vögel.
Der Geruch des Frühlings liegt in der Luft.
Ich bleibe stehen.
Mach die Augen zu,

öffne die Ohren
und hole tief Luft.
Ja es ist soweit.
Ich kann wieder leben.

Ich genieße jeden Sonnenstrahl,
freue mich darüber, 
dass mir zu warm ist in meinen herbstlichen Klamotten.
Mein ganzer Körper jubeliert.
Joggen am Nachmittag in der Sonne,
ein kühles Bier mit Freunden auf der Allee,
die Freude darüber, dass es mir gut geht.
Und die tiefe Zufriedenheit über die Situation mit ihm.
Es ist gut so.
Es ist erholend und befreiend 
und es ist besser, 
als das man sich das überhaupt vorstellen könnte.
Ich bin zufrieden.
Glücklich.

Und das erste Mal in meinem Leben 
habe ich das Gefühl,
dass ich es richtig gemacht habe.
Alles.



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