Dienstag, 20. Dezember 2011

Momentaufnahme.

Vergeben und vergessen.
Ja, ich hab aufgegeben.
Aus einem ganz einfachem und simplem Grund:
Ich gebe lieber der Liebe nach als dem Hass.
Also bin ich auf ihn zugegangen.
Dachte schon, ich müsste mich jetzt entschuldigen,
aber er hat mich einfach in den Arm genommen 
und mich eine ganze Zeit lang nicht los gelassen.
Danach war alles vergessen. 
Kein großes Gerede.
Nur das gute Gefühl zusammen sein zu können.
Auch wohl für ihn erlösend.
Hab ihn lange nicht mehr so glücklich gesehen.
Viele tiefe Blicke, 
seine Hände, die mich nicht loslassen wollten,
diese Augen, die wohl unsere Gefühle wiederspiegelten.
Das reine, gute Gefühl,
aber immer noch diese kleine Distanz.
Nur Freunde, nur Affäre.
Keine Beziehung, keine Gefühle.
Schweigend abgemacht, genau wie wir uns wieder vertragen haben.
Schweigend.
Das ist wohl auch das Wort, 
womit man am besten unsere Beziehung zueinander beschreiben kann.
Wortlos.
Wir sollten reden. 
Sagen, 
was uns auf dem Herzen liegt, 
aber wir reden nicht.
Würde sich dann irgendwas ändern? 
Entweder es würde alles zerstören,
oder auf einmal alles ernst machen.
Beides irgendwie unzufriedend stellend. 
Aber ich bin jetzt zufrieden.
In diesem Moment, wie es jetzt gerade ist.
Also gehe ich mit einem fröhlichen, zufriedenen, weihnachtlichen Gefühl ins Bett.


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